LiveMarketing

Qualifizierte Ressourcen kosten Geld

Seriöse Live-Marketing Agenturen verfügen über ein umfassendes Know-How, nicht nur bei der Umsetzung von Events, sondern vor allem auch bei den der Konzeption vorgelagerten strategischen Analysen. Eine gute Idee ist nicht einfach nur einzigartig und neu, sondern muss im Hinblick auf die gestellte Aufgabe auch stimmig sein. Dafür ist eine eingehende Auseinandersetzung mit dem Briefing notwendig. Wir beschäftigen uns intensiv damit, welche Ziele verfolgt werden und wie diese im Zuge des Events auch erlebbar gemacht werden können?

Wir analysieren das Marktumfeld, entwickeln Zugänge zur Aktivierung von Zielgruppen und recherchieren, was Mitbewerber bisher schon gemacht haben. All das geschieht immer mit dem Anspruch, eine Botschaft oder Marke, ein Unternehmen oder Produkt absolut einzigartig und damit nachhaltig inszenieren zu können.

Wir denken vorab an Möglichkeiten der Evaluierung des Erfolgs, damit Eventbudgets und erwarteter Output in vernünftige Relation zueinander gesetzt werden können. Bevor also Ideen entwickelt werden, müssen qualifizierte Experten das Briefing umfangreich analysieren, und damit den Rahmen für die richtige Idee abstecken.

Dieser Recherche- und Analyseaufwand wird aber nur dann betrieben werden, wenn die Ernsthaftigkeit einer Anfrage erkennbar ist. Die Bereitschaft, ein Abschlagshonorar zu bezahlen, ist ein guter Indikator für diese Ernsthaftigkeit.

Wussten Sie, dass...

  • eingehende Briefing-Analysen zwischen 10 und 40 Stunden brauchen?

  • Präsentationen von meist zumindest 3-köpfigen Teams mit unterschiedlichen Kompetenzen

    vorbereitet werden?

  • der Kreativprozess häufig mehrere Tage lang dauert?

  • die Aufbereitung einer Präsentation nicht „nur“ Zeit, sondern oft auch extern bezahlte

    Ressourcen wie z.B. Computergrafiker für 3D Renderings braucht?

  • Qualifiziertes Personal meist jahrelange Agenturerfahrung sammeln muss? 

Kreation hat ihren Wert

  1. Die richtige Idee ist in den seltensten Fällen ein reines Zufallsprodukt, sondern Resultat eingehender Beschäftigung mit der Aufgabe. Mit Fertigstellung eines Konzepts, wie es in Pitches üblicherweise auch verlangt wird, ist aber ein Großteil der Vorbereitungsarbeit abgeschlossen. Ideen und Konzepte sind folglich das wichtigste Produkt von Agenturen. Sie haben bereits einen verwendbaren Wert.

    Da maßgeschneiderte Ideen aber kein frei handelbares Gut nach den Gesetzen von Angebot und Nachfrage sind, ist der Wertansatz immer subjektiv und keinesfalls in zeitlichem Aufwand zu bemessen. Letzter kann erst bei der Umsetzung einer Maßnahme in Form von Stunden oder Tagsätzen anhand quantifizierbarer Leistungen herangezogen werden, die Idee aber wird immer nur einen subjektiven Preis haben.

  2.  

    Von Agenturen zu verlangen, einen Großteil des Weges gratis zu gehen und dabei ihr wertvollstes Produkt zu verschenken, ist daher eine Unsitte, die von seriösen Unternehmen zunehmend abgelehnt wird.

    Wussten Sie, dass...

    • eine passende Idee nicht beliebig auf andere Projekte anwendbar ist?

    • Auch ein Grobkonzept in den wesentlichen Punkten auf eingehender Recherche beruht?

    • Die Entwicklung einer umsetzbaren und stimmigen Idee rd. 75% der konzeptionellen Arbeit beinhaltet? 

Warum sollen Bestandskunden für fremde Präsentationen zahlen?

  1. Eventagenturen erhalten nur in seltenen Ausnahmen monatliche Betreuungspauschalen – sie sind meist auf die variable Honorierung im Zuge von Projektgeschäft angewiesen. Die Kostenseite ist allerdings alles andere als kurzfristig variabel: Qualifiziertes Personal ist üblicherweise fest angestellt, wobei stets ausreichende Kapazitäten bereitstehen müssen, um sowohl laufende als auch potentielle Projekte auf hohem Niveau abbilden zu können. Diese notwendigen Vorhaltekosten sollten fairerweise auch dort abgegolten werden, wo sie anfallen. Agenturen, die sich an Gratispräsentationen beteiligen nutzen dafür also Ressourcen, die von ihren Bestandskunden bezahlt werden. Dieser Zusammenhang wird zwar gerne ausgeblendet, das macht ihn deshalb aber leider nicht unrichtiger. 

Gratispräsentationen sind marktverzerrend und reduzieren den gesunden Wettbewerb.

  1. Die Entscheidung einer Agentur, sich kostenlos an einem Pitch zu beteiligen kann viele Gründe haben: Meist werden diese Gründe aber nicht im Sinne des Auftraggebers sein, wenn mangelnde Auslastung, laufende Verwendung von 08/15 Schubladenpapieren oder der unbedingte Wunsch nach einem bestimmten Kunden unter Vernachlässigung ökonomischer Prinzipien die Motivatoren sind. Andere Agenturen werden sich aus Prinzip nicht an solchen Ausschreibungen beteiligen, was folglich die Auswahl für den Auftraggeber von Vornherein auf einen bestimmten Agenturtyp einschränkt. Die Bandbreite aller Agenturen ist somit nicht repräsentiert, der Markt wird verzerrt, was letztlich wettbewerbshemmend wirkt und im Extremfall langfristig zu einem Verschwinden der Qualitätsanbieter führt.